Was auch immer.....

Es ist nun schon fast 3 Monate her, als der kleine Kilian bei uns Einzug gehalten hat. Die Geburt, ein Gefühlschaos von morgens bis abends... aber dann doch kurz und erfüllend. Ich denke immer wieder, was ein Segen, und bin dann immer noch sehr nah am Wasser gebaut, wenn ich meine 3 perfekten Kinder betrachte. Zeitweise bin ich ganz schon fertig, aber jede Sekunde dieses Stresses ist es wert, wenn ich nur meinen Kindern ein Zuhause bieten kann, in das sie immer gern zurückkehren auch noch in 20 Jahren. Meine Großen sind zur Zeit bei Ihrem Vater im Sauerland. Wir fahren in dieser Woche auch hoch. Wir werden dort unseren Kilan taufen, in der Ostermesse. Den Taufspruch, den wir uns ausgesucht haben ist der Psalm 121, 8: Auf all deinen Wegen wird Gott dich beschützen, vom Anfang bis zum Ende, jetzt und in aller Zukunft.

Einen Spruch, den ich mir auch immer wieder sage. Mein Glaube hat sich in den letzten Monaten verändert. Meine Sehnsucht nach Gott ist noch größer geworden. Er soll mich berühren, mein Herz öffnen, dass ich einen reinen Glauben finde, klar gehört der Zweifel zum Glauben dazu, aber Gott hat soviel für mich getan, ich möchte nicht mehr an ihm zweifeln, aber ich hab auch immer ein wenig Angst, was Gott noch mit mir vor hat. Ich arbeite jetzt mit Jugendlichen zusammen, leite einen Teeniekreis. Ich erschrecke mich immer wieder, wie verwahrlost doch teilweise die Kiddies sind. Und frag mich dann, werde ich auch diese Fehler bei meinen Kindern machen, die Ihre Eltern machen? Ich bete, dass ich meinen Kids ein gutes Zuhause bin!   

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Erwartungsvoll

Wollte mal kurz wieder hier vorbeischauen, kurz vor Weihnachten und so. Ist schon ein wenig her, dass ich hier war. Letzlich lag es wohl daran oder liegt es daran, dass ich vollkommen zufrieden bin. Und mit Geschreibsel ist das so eine Sache wenn man zufrieden ist, man braucht nix um Frust abzuladen. Gibt natürlich Dinge die mich grad beschäftigen, mein kleiner Wurm im Bauch hat sich noch nicht entschieden rauszukommen, und ich bin ein sehr sehr ungeduldiger Mensch, was das Warten nicht unbedingt einfacher macht. Ich kann nur hoffen, dass er sich die nächsten Stunden dazu entscheidet, sein Nest zu verlassen, denn ich hab keine Lust mehr schwanger zu sein, dick zu sein, ich will einfach nur noch die wunderschönen Qualen einer Geburt erleben, und dann hoffentlich ein gesundes Baby in meinen Armen halten. Am Montag hab ich von meinem Schatz einen Ring geschenkt bekommen, mit drei Brillianten, er sagt für jedes Kind einen, ich war sehr gerührt, seither steckt er an meiner linken Hand, die Hand vom Herzen und es fühlt sich gut an. Was mich zur Zeit nur ein wenig beschäftigt ist die Tatsache, dass ungefäht 10 Mal am Tag das Telefon klingelt, und nachgefragt wird, ob den der kleine Wurm noch nicht da ist. Naja, wird wohl alles werden. ich setzte mich jetzt in die Wanne und lass mich mit einem kleinen Glas Sekt verwöhnen, danach hat sich angeblich schon des ein oder andere Kind auf den Weg gemacht, ich bin mal gespannt.

Danke

Wow, denk ich grad oft. Meine Vergangenheit grad ein Jahr her, scheint mir eine Ewigkeit weg zu sein. Bin ich noch die selbe wie im Jahr zuvor? Was hat sich bei/in mir verändert? Letztes Jahr teilweise ein Gefühlsfrack schlechthin, dadurch viel Muse zum schreiben gehabt... und jetzt? Zufrieden, glücklich...!!! Wie kann das sein? Lange für ein Leben wie dieses gebetet, es ist war geworden und doch hab ich manchmal das Gefühl, daß es mir wieder genommen wird, ist doch bestimmt so, man kann doch nicht immer zufrieden und glücklich sein, funktioniert doch gar nicht. Und doch schaue ich heut, an diesem verregneten Herbsttag aus dem Fenster, und denk mir "Wow" ne Wanne, heißer Kakao und der Tag ist perfekt! Ich spüre wie Gott sich um mich gekümmert hat, ich hoffe ich werde ihm gerecht. Danke für alles, Danke für die Wege die ich gehen mußte, Danke für die Hindernisse, Danke für die Liebe die ständig bei mir ist.... aus verliebt sein wird Liebe, und was mich allerdings wundert, ich hab Zeiten gehabt, da war ich nicht mehr verliebt, aber jetzt, es passiert oft ganz plötzlich, und dann bin ich wieder so verliebt wie am ersten Tag. Er sagt ich bin die, die es wert ist! Was auch immer es heißt. Danke

Pralinenschachtel

Es ist schon einige Zeit her, daß ich hier war, stelle ich mit Erstaunen fest, und es ist einiges passiert.

Das ich ein Baby bekomm, erwähnte ich bereits, es wird ein kleiner Junge und er wächst täglich und tritt meinen Bauch ordentlich zusammen. Gott hat es für mich vorgesehen, Mama zu sein. Ich werde dieser Rolle gerecht, und doch stell ich immer wieder fest, daß ich auch mal froh bin ein paar Tage nur mich zu haben. Die letzte Woche war von einem schönen Stress geprägt. Ich habe mein erstes eigenen Event zum Abschluss gebracht... ach, ist für Euch sicher neu.... ja ich arbeite wieder... mal mehr mal weniger... aber Arbeit die wahnsinnig Spaß macht. In einer Eventagentur habe ich den PR-Bereich übernommen, schon seit fast einem halben Jahr mache ich das jetzt, und am Wochenende mein erstes eigenes Event, eine Modenschau, und ich bin so froh, daß ich es zum Abschluß gebracht habe, und das mit Erfolg. Publikum und Team waren begeistert. Und das ist ja bei einer solchen Veranstaltung das Wichtigste. Zur Zeit frage ich mich immer wieder, was wohl mein Leben noch für Überraschungen birgt, ich werde es sehen. Wie hieß es doch in einem Film, das Leben ist eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt. Zur Zeit schmecken die Pralinen sehr gut. Es ist perfekt, einen Partner der mich stützt, mich liebt, mich nimmt wie ich bin. Zwei Kinder die mein Leben jeden Tag in ein kleine Party verwandenl. Ein Baby in mir was wächst und gedeiht, und bisher gesund und munter ist, ich hoffe und bete, daß es so bleibt. Einen Beruf, der mich ausfüllt, mir Spaß macht und für mich nicht wirklich Arbeit bedeutet. Ich bin glücklich, ich hoffe ich kann dieses Glück, was ich so lang vermißt hab, noch lange genießen. Ich danke Gott, daß er mir gezeigt hat wie schön das Leben sein kann.... 

Narben

Die Zeit, so sagt man sich, heilt alle Wunden. Ist das so? Ich weiß es nicht, die Wunden heilen vielleicht, aber was ist mit den Narben, diese Narben sind doch Zeichen der Kämpfe die ich ausgetragen hab. Mit mir, mit der Welt, mit Gott. Wenn ich mir jetzt so mein Herz betrachte, weiß ich von jeder Narbe, die es trägt, daß diese mich ein Stück weiter gebracht hat. Ein Stück zu dem gemacht hat, was, wer ich heute bin. Die Wunde als meine Mutter starb, war tief, war unregelmäßig, schlecht wieder heile zu machen, und doch ist sie mittlerweile zu einem wulstigen Etwas auf meinem Herzen geworden! Die Narbe, die mein erstes Kind, was ich verloren hab hinterlassen hat, ist glatt, sauber verheilt. Narben die der ein oder andere Mann auf meinem Herzen hinterlassen hat, waren so wie sich oft im nach Hinein heraus stellt, nicht so schlimm, wie Anfangs befürchtet. Diese Narben sind da, sauber und glatt verheilt. Was macht man jetzt mit all diesen Narben? Manche Menschen bekämpfen sie, bekämpfen sich ein Leben lang. Warum? Sie gehören doch nun ein mal zu Einem. Deine Geschichte, meine Geschichte, für immer in deinem Herzen.

Rollen

Mein Leben ist so verändert die letzten Monate. Ich hab mich verändert die letzten Monate. Viele Rollen die ich zu erfüllen versuche, wenige die ich erfülle! Meine Rolle als Freundin: Zur Zeit eher schlecht, zugegebenerweise! Meine Rolle als Marketingassistentin: Mal gut, mal schlecht, kommt natürlich auf den Auftrag an. Meine Rolle als Hausfrau: Naja! Meine Rolle als Referentin: Dürfig! Meine Rolle als Partnerin: Nervig! Meine Rolle als Mama: Ich würd mich zur Zeit eine schlechte drei geben, bin da selbst nicht mit zufrieden, wobei daß an Umständen liegt die ich immer noch nicht ganz verarbeitet hab. Ich bekomme wieder ein Baby! Ich hab viele Ängste, Existensängste, Verlustängste, aber irgendwie geht das auch weiter, eine neue Prüfung die mir der Herr auferlegt hab nachdem ich mich für die Liebe entschieden hab. Ich wußte zu dem Zeitpunkt noch nichts von dem kleinen Wesen was da aber schon in mir heranwuchs. Zur Zeit quält mich Übelkeit, und zwar den ganzen Tag und Müdigkeit. Auf gut deutsch gesagt ich bekomme im Moment nichts mehr gebacken. Aber naja die meiste der "schlimmen" Zeit wie ichs immer nenne ist vorüber, bald geht die gute Zeit ohne Übelkeit und Mündigkeit los, so wars immer ab der 15. Woche war ich wieder ich... aber bis dahin sind es wohl noch 1 bis 2 Wochen und die muß ich noch aushalten, irgendwie! Mein Bauch fängt sich schon langsam an zu runden, beim Dritten normal, wie mir meine Hebamme gesagt hat. Meine Brüste sind voller geworden! Meine Haut ist strahlend, die Haare wellen sich. Alles in allem strahle ich von innen, wie mir in meiner Umgebung gesagt wird. Obwohl ich mich nicht so fühle. Der Papa trägt mich auf Händen, ein völlig neues Erlebnis in der Schwangerschaft, das ist neu. Ich bekomm vor dem Aufstehen ein kleinen Snack ans Bett gebracht, dass die Übelkeit nicht ganz so arg zuschlägt. Meine Lust auf Sex? Ich kann mir das zur Zeit nicht einmal mehr vorstellen, daß es sowas gibt! Meine Berufung ist wohl das Muttersein, und der Partner für den ich mich entschieden hab ist wohl der richtige dafür, ich hab mich noch nie so sicher und zufrieden gefühlt. Mit Gottes Hilfe wird das wohl auch noch lange so bleiben.

Liebe entscheiden

Oft stell ich mir die Frage, ob ich einsam bin, warum ich einsam bin. Irgendwann finde ich immer eine Antwort: Nein einsam bin ich nicht, ich hab Gott der mich stets begleitet. Klar fühle ich mich oft einsam und möchte jemand haben der mich versteht. Es gibt so viele Menschen, die mein tägliches Leben bestimmen, so viele Menschen die kommen und gehen. Was mir letztlich bleibt ist Gottes Liebe, sie hält mich davon ab zu erkalten. Sie hält mich davon ab kein Licht mehr zu sehen, und sind die Situationen auch noch so verzwickt und aussichtslos. Menschen die noch nicht eingesehen haben, daß sie geliebt werden, egal wie sie sind tun mir leid. Jeder Mensch ein einzelnes Wunder, so von Gott gewollt und von Ihm geliebt. Wir wissen alle gar nicht wie schön wir sind. Wie viel Freund Gott an uns Menschen hat, an jedem einzelnen. Klar muß man erst seine Liebe zulassen, bevor man selbst bereit ist zu lieben. Den perfekten Mann, den perfekten Lebensbegleiter, gibt es den? Ich bin mittlerweile zu dem Entschluss gekommen, dass es ihn nicht gibt. Niemand außer Gott ist perfekt. Wir ticken alle ein bisschen unregelmäßig, mal ein wenig schneller, mal langsam, mal bleiben wir stehen. Was uns letztlich voran treibt ist seine Liebe. Und diese Liebe bewahrt mich davor, dass sich Kälte in mir breit macht. Zur Zeit spüre ich seine Liebe wieder ganz viel. Es ist ein wunderschönes Gefühl zu wissen, wie sehr er mich liebt. Und wie sehr ich davon profitieren kann. Er hat mir wirklich jemanden an meine Seite gestellt, der für mich da ist und mich unterstützt, der mich liebt, so wie ich bin. Ich hab es auch nicht sofort eingesehen. Aber er ist mein Gegenstück, wahr haben wollte ich es nicht. Aber ich weiß jetzt, wir gehören zusammen. Wir haben schon soviel durchgemacht, und immer noch Zuneigung für einander. Wir verstehen den anderen manchmal nicht, aber das spielt auch keine Rolle. Erst einmal müssen wir unsere eigenen Lebensruinen abbauen, bevor wir ein neues Haus voll Liebe errichten können. Und das geht wie sich viele denken, nicht von heute auf morgen. Scheidungen und Trennungen passieren heute einfach immer mehr, weil viel zu wenige Menschen auf Gott vertrauen. Manchmal muß man einfach mal einen Weg zu Ende gehen, bevor man Resume zieht. Viele kehren, wenns zu beschwerlich wird einfach um.  Ich bin kein einfacher Mensch, aber da ist jemand, der mich trotzdem lieben will. Und das ist der richtige Ausdruck: lieben will!!! Ich denke mittlerweile nicht mehr das Liebe das große Gefühl ist, nein Liebe ist eine bewußte Entscheidung. Wenn man sich das bewußt gemacht hat, wird eine Beziehung mit einem Partner der die gleiche Entscheidung getroffen hat funktionieren. Und man sollte sich nicht auf dieser Entscheidung ausruhen, nein ganz bestimmt nicht. Diese Entscheidung ist eine Entscheidung, ständig aneinander zu arbeiten, zu sprechen und Verständnis füreinander aufzubringen.
Wann ich mich entschieden hab zu lieben? Als mir klar wurde, daß es keinen besseren Mann für mich gibt. Und das beste wir sind seit dieser Zeit wirklich glücklich, so glücklich wie ich noch nie in meinem Leben war. Eine Entscheidung die uns zu einer Familie gemacht hat und wir werden noch weiter zusammenwachsen, ich weiß es, er weiß es, und es ist schön zu wissen, daß Gott uns dabei unterstützt.