Zuneigung

In seinem Leben begegnet man immer wieder Menschen, Menschen die man nicht vergessen kann. Auch wenn man sich nur Minuten unterhalten hat. Eine Freundschaft, die aus einer kleinen Affäre entstanden ist, möchte ich heute nicht mehr missen. Demjenigen dem ich dieses Blog widme, weiß wer gemeint ist, gell Waschbär? Am Wochenende haben wir uns nach fast einem 5 Monaten mal wieder gesehen, es ist schon komisch, manchmal denkt man in der Entfernung eigentlich passen wir doch gar nicht zusammen. Du bist ja eher der ruhig überlegte Typ Mensch. Und ich bin ein kleiner Spring-ins-Feld, kann meinen Mund nicht halten und trete in jedes Fettnäpfchen. Aber trotzdem ist da zwischen uns etwas was es wirklich selten gibt. Eine tiefer Respekt und eine ebenso große Zuneigung zueinander. Du planst auf die Minute, und ich besitze noch nicht einmal eine Armbanduhr. Wenn ich anfange irgendwelche Menschen anzuquatschen, verdrehst du nur die Augen. Ich springe gern auf Tischen rum, bei diversen Festen, du bist derjenige, der mich schon oft wieder runtergeholt hat, wenn es der richtige Zeitpunkt war. Du hängst oft stundenlang vorm PC, ja mei, ich weiß es ist ja quasi dein Beruf. Ich dagegen liebe die Natur. Und um dich zum Spazieren gehen raus zu prügeln, brauch ich oft mein ganzes Sprachtalent. Du fällst nicht auf, du beobachtest aus der Ferne. Ich dagegen, will nicht beobachten, ich will immer gleich mitmachen. Manchmal frage ich mich wirklich was uns beide verbindet? Aber dann, weiß ich es wieder, du bist derjenige bei dem ich sein kann wie ich bin, und ich bin diejenige, bei der du sein kannst wie du bist. Wir müssen uns nicht rechtfertigen. Danke, es ist immer sehr schön mit dir. Danke für Samstag für "Bärenbrüder" und für die unnützen Kommentare mit denen ich deinen Lieblingsfilm versauen durfte. Danke für dein Ohr, danke für deine Umarmung, danke für die Erdnüsse und das Weizen und zum Schluß, danke für das Sofa, auf dem ich schlafen konnte.

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Gottes Segen

weißt du was seltsam ist? Wenn man das eigene Spiegelbild vorgehalten bekommt. Festzustellen, daß man eigentlich anders ist. Ich habe dieses Spiegelbild am Freitag gesehen. Ich fühlte mich nicht gut dabei, aber dann auch wieder. Ich weiß jetzt warum ich so bin, wie ich bin. Ich bin einfach so. Es liegt in der Natur der Dinge. Es auszusprechen, nein ich kanns noch nicht wirklich. Aber ich habe jetzt diese Krankheit, die heute so gern als Volkskrankheit tituliert wird. Aber es ist für mich keine Krankheit, es ist vielleicht sogar ein Segen. Gottes Segen. Es ist schön zu wissen, daß ich etwas besonders bin.

mal wieder Geduld

Zur Zeit bereite ich wieder einen kleinen Vortrag vor. Es geht mal wieder um Gott. Diesmal habe ich mir mal wieder ein paar Gedanken zum Thema Geduld gemacht. Wie es mit meiner Geduld und der Geduld anderer aussieht. Eigentlich fällt den meisten Menschen hier in Deutschland es schwer Geduld zu haben. Wir leben ständig nach der Uhr. Haben Terminkalender und sind auch sonst arg eingebunden und von Fahrplänen und Fristen abhängig. Da ist es gar nicht so einfach zu rebellieren. Aber es ist einfach so wichtig geduldig zu sein. Vor allem mit sich selbst. Geduld hängt ganz eng mit Liebe zusammen. Wenn man alles immer schnell schnell bekommen möchte wird es leicht lieblos, wartet man aber mit Geduld auf etwas, nimmt sich Zeit für etwas, so wird man ganz schnell feststellen, daß es mit ganz viel Liebe garniert ist. Natürlich kann man diese Geduld zu haben nicht von heute auf morgen lernen. Man braucht einfach eine Menge Gottvertrauen, und auch das muß man erst noch lernen. Vertrauen zu haben. Gottvertauen zu haben. Wir müssen in der heutigen schnelllebigen Zeit einfach wieder lernen auf Gott zu vertrauen, auf seine Führung zu warten, und zu hoffen, er läßt uns nicht im Stich. Nie! Gott fordert ja von uns sogar Langsamkeit die Schönen Dinge um uns herum wahrzunehmen. Bei Eile hat er keine Chance bei uns zu wirken. Ihm kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an, nein ihm ist wichtig, daß wir ihm folgen, uns nicht aufgebe, daß wir nicht mutlos und einsam werden. Vor allem ist es aber etwas was wir lernen müssen, und zwar Geduld mit uns selbst haben. Wir müssen einfach lernen mit unserer eigenen Unvollkommenheit zu leben. Jesus spricht genau dieses in einem Gleichnis an, und zwar in dem dem Sämannes (MK 4, 26 - 29) Dort spricht er, daß es mit dem Reich Gottes so ist, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät. Er schläft und steht wieder auf, es wird Tag und Nacht. Der Samen keimt und wächst, aber der Mann weiß nicht wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, und schließlich das volle Korn, dann ist die Zeit der Ernte da.

Was bedeutet das jetzt für uns? Gott will, daß wir verstehen, daß die Zeit ihren Lauf nimmt. Alles hat seine Zeit, ob wir jetzt eilen oder verweilen. Es liegt einfach nicht in unserer Hand, die Zeit bzw. die rechte Zeit für Dinge liegt allein in Gottes Hand. Und darauf müssen wir einfach lernen zu vertrauen. Und dieses Vertrauen zu lernen, besteht einfach darin, Zeit mit Gott zu verbringen, im Gebet, in der Gemeinde und auch beim lesen der Bibel. Wir sollten uns einfach alle mehr Zeit für Gott nehmen, für unseren Glauben nehmen.

In diesem Sinne hoffe ich einfach mal, daß ich für den ein oder andern von Euch, der das jetzt gelesen hab, vielleicht die richtigen Wort gefunden zu haben. Nächste Woche ist übrigens JesusHouse vielleicht sieht man sich ja da.....

ein kleine Glück für Euch

Manchmal ist das Leben hart! Oft fühlt man sich allein gelassen. Aber das Leben ist nicht hart, und man ist auch nicht einsam. Es gibt immer wieder Menschenseelen, dich sich nur für kurze Augenblicke berühren, aber man vergisst diese Seelen ein ganzen Leben lang nicht. Ich bin sehr anpassungsfähig, eine Eigenschaft, die mir schon in manchen Situation den Kragen gerettet hat. Äußerlich, anpassungsfähig, in meinem Herzen bin ich einfach immer noch die Prinzessin die gerettet werden möchte, ich weiß nicht wo ich in zehn Jahren bin, ob ich eine alte verschrumpelte Prinzessin bin, ich hoffe nicht! Ich hoffe auch, daß ich meinen Optimismus behalte, ein Leben lang. Ich hoffe, daß ich irgendwann nicht nur meine Kinder glücklich machen kann, daß ich auch jemanden an meiner Seite die Sonne zeigen kann, die in meinem Herzen wohnt. Hört sich das jetzt eingebildet an? Aber ich sitze hier, die Sonne scheint, und ich bin glücklich. Klar, schöner wärs, wenn ich mein Glück teilen könnte. Aber solang da niemand ist, der es haben will, spar ichs mir eben für schlechte Zeiten auf. Da kann man immer ein wenig Glück gebrauchen, oder ich verschenks an meine Freunde, an meine Kinder ja sowieso.  Und manchmal brauchen auch Fremde ein wenig Glück, wär doch schön, wenn ich eine Glückshotline schalten könnte, dann könnten mich jeden Tag Menschen anrufen, und ich würd versuchen ihnen das Glück in ihrem Leben zu zeigen. Und für alle, die das jetzt lesen, auch in diesen Zeilen ist ein wenig Glück versteckt! Sicher habt ihrs schon gefunden. Ich wünsche Euch viel Spaß damit, und genießt den Augenblick, er kommt nicht wieder. Macht die Augen zu, laßt das Glück zu... spürt ihr es, wie es im Bauch an fängt zu kribbeln, es langsam zum Herzen wandert, Euch wohlig warm wird und ein Lächeln Euer Gesicht streift? Viel Spaß damit.

Zauberspruch

Heute morgen bin ich aufgewacht! Über Nacht hab ich den Zauberspruch zugeflüstert bekommen? Den Zauberspruch der einem Flügel verleiht, mit denen man wirklich fliegen kann. Ich hab mich erst nicht getraut ihn zu benutzen, ist ja schon komisch wenn man mit Flügeln durch die Gegend läuft, Frau will ja nicht auffallen! Aber warum auch laufen, wenn man Flügel hat kann man ja fliegen hab ich dann gedacht, und das sieht dann sicher nicht komisch aus. Also hab ich ihn dreimal gesagt, so wie die kleine Fee es mir gesagt hat, bin dabei auf einem Bein rückwärts um einen mit Ostereiern geschückten Busch gehüpft ( muß sehr komisch ausgesehen haben) und dann bin ich umgefallen. Und schwuppdiwupp hatte ich zwei himmelblaue (Flügel haben nämlich immer die Augenfarbe) glitzerige Flügel. Die tragen mich jetzt den ganzen Tag durch die Gegend. Ob ichs leid werd ständig in der Wohung mit den Kopf an die Decke zu stoßen? Oder nicht mehr schnell zur Tür raus kann, weil die Flügel so breit sind, daß ich nur noch quer rausfliegen kann? Kann ich jetzt noch nicht sagen, vorerst muß ich nämlich überlegen wie ich die Nacht fliegenderweise verbringe, mein Bett hat nämlich keine Flügel. Vielleicht brauch ich auch einfach jemanden, der mir zeigt wie ich diese Dinger richtig benutze, oder einen der mir einen Rückzauberspruch verrät, daß ich die Flügel nur dann benutzt wenn ich sie brauche. Verflixte Situation, aber das Gefühl vom Fliegen ist toll.... schon weiter zu empfehlen.... Wie das mit dem Sex und Flügeln funktionieren soll, frag ich mich auch grad...... werd ich wohl jetzt ein wenig drüber grübeln.... übrigends ist es ganz schön schwer fliegender Weise die PC Tastatur zu bedienen....

rosarot

Heute hab ich mal wieder festgestellt, daß die Menschen viel zu pesimistisch sind. Ich frag mich echt mittlerweile warum. Pesimismus und Negativität gehören zum Alltag der Menschen, es gibt so wenige die sich an den kleinen Dingen des Lebens freuen können, wenn draussen die Sonne scheint, wenn man einen unerwarteten Besuch bekommt, wenn ich von meinen Kindern gesagt bekomme, daß ich die beste Mama der ganzen großen weiten Welt bin, diese Dinge sind es die im Leben wichtig sind, die kleinen Dinge sind es die die Welt bewegen, kein Geld der Welt kann das Lächeln eines Kindes bezahlen. Warum sind die Menschen heute so matrialistisch eingestellt, ich weiß es nicht, klar man braucht Geld zu leben, aber man kann sich mit keinem Geld der Welt Gesundheit, Liebe und Geborgenheit kaufen. Meiner Meinung nach, sind viele Menschen einfach auch so verbittert, und ich meine wirklich verbittert, weil sie ständig auf der Suche sind, auf der Suche nach Verbesserung, auf der Suche nach Liebe, auf der Suche nach irgendwas, meist wissen sie es selbst nicht. Es ist schade. Kann man sich nicht einfach treiben lassen, muß man um voranzukommen, den auf der Suche sein. Muß alles denn immer ein Ziel haben. Ich glaube nicht, ich denke einfach, daß wir sicher vorankommen müssen, aber ich denke wir brauchen kein Ziel, wir sollten und daran freuen, was wir auf unserem Weg sehen, wem wir begegnen, was uns Freude macht, Ziele können sich ändern, dann ist man fast angekommen, und man merkt man will eigentlich was ganz anderes. Der eine hat das Ziel in der Industrie erfolgreich zu werden, ein Vorstandsmitglied eines großen Konzern, was hat er letzlich davon? Geld und viel Arbeit, klar es beruhigt, aber ob es glücklich macht? Ich weiß es nicht? Ich hab eigentlich immer nur so viel, wie ich grad zum leben brauche. Erfolg macht nicht glücklich, Erfolg macht Neider! Ein gutes Aussehen macht nicht glücklich, es zerstört sogar so einiges! Ein Studiumabschluß, macht auch nicht glücklich. Glücklich sind die Menschen, die ihrer Berufung folgen, die sich auch die rosarote Brille aufsetzten können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Glücklich sind die Menschen, die wissen, daß ein Sonnenstrahl für uns Menschen von Gott gesandt ist um uns die Vielfalt der Natur zu zeigen. Glücklich sind die Menschen, die nicht in der Vergangenheit wühlen und so verzweifeln. Ein glücklicher Mensch, verzeiht anderen Menschen Fehlern, er hilft ihnen. Ein glücklicher Mensch, weiß das er nicht allein ist. Und ich bin ein glücklicher Mensch. Und dafür danke ich Gott, daß er mir immer geholfen hat und immer für mich da ist. Egal wie verzweifelt die Situationen auch waren. Ich auch im schlimmsten Alltag nie meine rosarote Brille vergess. Ich sie immer dabei hab, so kann ich immer das gute an den Situationen erkennen. Obwohl, manchmal hab ich Mitleid mit den Menschen, die es nicht schaffen, diese Brille zu finden, oder sie zu kitschig finden.

ein Drittel weniger.....

.....das Schuhregal, war nur noch zu ein Drittel gefüllt, ich hab mich immer drüber aufgeregt, daß ein Mann mehr Schuhe besitzt wie eine Frau, der Kleiderschrank ist auch nur noch ein Drittel gefüllt...Warum hast du auch immer jedes Hemd aufbewahrt.....keine leeren Gläser mehr in der Wohnung die überall rumstanden..... die Waldbeermarmelade gammelt vor sich hin....ich muß mir mein Deo nicht mehr teilen......kann am Abend schauen was ich will.....Vermiß ich die Krümmel, die immer auf der Arbeitsplatte waren, wenn du dir ein Brötchen geschmiert hast? Kann ich noch nicht sagen.....