mal wieder Geduld

Zur Zeit bereite ich wieder einen kleinen Vortrag vor. Es geht mal wieder um Gott. Diesmal habe ich mir mal wieder ein paar Gedanken zum Thema Geduld gemacht. Wie es mit meiner Geduld und der Geduld anderer aussieht. Eigentlich fällt den meisten Menschen hier in Deutschland es schwer Geduld zu haben. Wir leben ständig nach der Uhr. Haben Terminkalender und sind auch sonst arg eingebunden und von Fahrplänen und Fristen abhängig. Da ist es gar nicht so einfach zu rebellieren. Aber es ist einfach so wichtig geduldig zu sein. Vor allem mit sich selbst. Geduld hängt ganz eng mit Liebe zusammen. Wenn man alles immer schnell schnell bekommen möchte wird es leicht lieblos, wartet man aber mit Geduld auf etwas, nimmt sich Zeit für etwas, so wird man ganz schnell feststellen, daß es mit ganz viel Liebe garniert ist. Natürlich kann man diese Geduld zu haben nicht von heute auf morgen lernen. Man braucht einfach eine Menge Gottvertrauen, und auch das muß man erst noch lernen. Vertrauen zu haben. Gottvertauen zu haben. Wir müssen in der heutigen schnelllebigen Zeit einfach wieder lernen auf Gott zu vertrauen, auf seine Führung zu warten, und zu hoffen, er läßt uns nicht im Stich. Nie! Gott fordert ja von uns sogar Langsamkeit die Schönen Dinge um uns herum wahrzunehmen. Bei Eile hat er keine Chance bei uns zu wirken. Ihm kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an, nein ihm ist wichtig, daß wir ihm folgen, uns nicht aufgebe, daß wir nicht mutlos und einsam werden. Vor allem ist es aber etwas was wir lernen müssen, und zwar Geduld mit uns selbst haben. Wir müssen einfach lernen mit unserer eigenen Unvollkommenheit zu leben. Jesus spricht genau dieses in einem Gleichnis an, und zwar in dem dem Sämannes (MK 4, 26 - 29) Dort spricht er, daß es mit dem Reich Gottes so ist, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät. Er schläft und steht wieder auf, es wird Tag und Nacht. Der Samen keimt und wächst, aber der Mann weiß nicht wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, und schließlich das volle Korn, dann ist die Zeit der Ernte da.

Was bedeutet das jetzt für uns? Gott will, daß wir verstehen, daß die Zeit ihren Lauf nimmt. Alles hat seine Zeit, ob wir jetzt eilen oder verweilen. Es liegt einfach nicht in unserer Hand, die Zeit bzw. die rechte Zeit für Dinge liegt allein in Gottes Hand. Und darauf müssen wir einfach lernen zu vertrauen. Und dieses Vertrauen zu lernen, besteht einfach darin, Zeit mit Gott zu verbringen, im Gebet, in der Gemeinde und auch beim lesen der Bibel. Wir sollten uns einfach alle mehr Zeit für Gott nehmen, für unseren Glauben nehmen.

In diesem Sinne hoffe ich einfach mal, daß ich für den ein oder andern von Euch, der das jetzt gelesen hab, vielleicht die richtigen Wort gefunden zu haben. Nächste Woche ist übrigens JesusHouse vielleicht sieht man sich ja da.....

18.4.07 21:28

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